Die ersten warmen Sonnenstrahlen lassen die dunklen und kalten Wintertage vergessen, in denen man in seiner Höhle gesessen war. Sobald die Temperaturen in einen zweistelligen Bereich klettern, wird es Zeit, den Kleiderschrank und Körper auf den Frühling vorzubereiten.
Alles hat über den Winter gelitten: die Haut ist rau an den Füßen, den Ellbogen und den Knien, weiße Beine lugen unter den Rocksäumen des letzten Jahres hervor. Aber nicht nur die Haut, auch die Haare sind angegriffen: Temperaturwechsel von Eiseskälte und Heizungsluft, das Tragen von warmen Mützen und eine Zopffrisur unter einer warmen Mütze: all diese Maßnahmen fördern Trockenheit und Spliss. Spätestens am Ende des Winters ist das Haar spröde und glanzlos.
Da hilft nur ein Wellness-Einsatz für Haut und Haar!
Auch die Haut soll verwöhnt werden, je nach Körperregion verlangt es nach einer besonderen Pflege. Im Gesicht wirkt eine wöchentlich aufgetragene Maske Wunder. Je nach Hauttyp sollte zuvor ein Peeling gemacht werden, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. So können die Wirkstoffe besser eindringen. Nicht nur der Körper auch die Seele entspannt sich bei dem Verwöhnprogramm für Haut und Haar. Lust auf Frühling machen die zarten Frühlingsfarben der Kleidung, die endlich wieder getragen werden kann.
Jetzt das Haar mit Haarmasken verwöhnen und die Haare werden geschmeidig und glänzend, zarter Blumenduft umgibt sie bei jeder Bewegung. Die reichhaltige Pflege verwöhnt das Haar, wo es gebraucht wird, dringt tief in die Wurzel und pflegt bis in die Spitzen. Wertvolle Wirkstoffe sorgen dafür, dass die Haarstruktur geglättet wird. Der Effekt: Die Haare glänzen wieder gesund.
Endlich können die schweren Jacken und Pullover aussortiert, verschlossen mit einem Lavendelsäckchen in den „Sommerschlaf“ geschickt werden. Gleich dem Ausbruch aus dem Kokon wird von den dicken Wintersachen in leuchtende Farben und zarten Stoffen gewechselt, die der Haut schmeicheln und die Seele berühren.
Ursache für das neue Körpergefühl im Frühjahr ist das Licht, das länger aufgenommen werden kann. Hormone geraten durcheinander, die Frühlingsgefühle wurden von Denkern und Dichtern aller Generationen und Epochen beschrieben, von Wissenschaftlern analysiert. Aber das Glücksgefühl, dass immer neu durch die Adern strömt, sobald es Frühling wird, ist nicht greifbar. Die bei manchen Menschen mit einhergehende Frühjahresmüdigkeit kann durch Wellness vertrieben werden.
Sich selbst Gutes tun, Haare und Körper pflegen, für die neue Jahreszeit in ein neues Kleid schlüpfen – das Natürliche und das Gekaufte – verändert den Seelenzustand. Wie in dem Frühlingsgedicht von Heinrich Heine steht: „Neuer Frühling gibt zurück, was der Winter dir genommen.“
